TGH Ferien Sardinien 29.09.-12-10-2017

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Treffpunkt für alle war Gotthardo Süd, einige waren schon vor dem Stau im Kafi und andere mussten sich etwas in Geduld üben, und der Kafi war schon fast kalt.

Das nächste Zwischenziel war Genua. Nach einer kurvenreichen Fahrt war die Fähre in Sichtweite im Hafen bereit, doch der administrative Teil musste im Hafenbüro noch angepasst werden was zu einer längeren Wartepause führte.

Die Fähre legte pünktlich los und so konnten wir nach einem Glas Wein oder dem einen oder anderen Bier das Zimmer für die Nacht beziehen.

Palau (nicht das Palau mit dem Quallensee)

Nach einer Kafipause konnten wir uns im Nautilus Diving Center anmelden und unser Tauchmaterial abgeben, welches von der Crew aufs Schiff transportiert wurde. Am Sonntag 7:20 war Treffpunkt am Hafen und so konnte das Tauchabenteuer starten: jeden Morgen 2 Tauchgänge. Der Mistral liess auf sich warten und so konnten wir alle Tauchplätze zwischen Palau, Maddaleina und Korsika anfahren und betauchen. Die Sicht war sehr gut und so konnten wir von kleinen Schnecken, Steinfischen bis zu grossen Barschen alles sehen. Das Wasser war mit seinen 22°C nicht so kalt, aber trotz allem war es dann doch etwas frisch nach dem zweiten Tauchgang. Der warme Espresso oder Cappucino musste schnell her und der kleine bzw. grosse Hunger musste gestillt werden mit: Piadina, Panini, Salat oder Pizza mit Würstli.

Der Nachmittag war dann ganz unterschiedlich.Die einen gingen am Beach bädele und sünnele oder Kyten, die anderen mit den Hunden laufen oder irgendwelche grossen Bärenfelsen bestaunen, Wäsche waschen oder ganz einfach schlafen.

Rund um den Hafen gab es viele Restaurants, welche fast jeden Wunsch erfüllen konnten, sei es frische Pasta mit Steinpilzen, Pizza, Fleisch, Muscheln oder auch einen feinen Salat. Der sardische Wein und Grappa fand auch seine Abnehmer, und wir entdeckten den einheimischen Mirto (Heidelbeerschnaps).

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Alghero

Auf dem Weg nach Alghero mussten wir auch wieder einen Halt machen für Hund und Mensch. Die schöne Kirche am Strassenrand musste ja ein gutes Restaurant in der Nähe haben. Beim Beine vertreten auf einmal grosse Aufregung ah jöö lueg moll.... im Gebüsch 5 kleine Hundebabys. Das Hundehalterherz schlug gleich höher. Leider konnten wir diese nicht mitnehmen. Balu und Yuma hätten die Box teilen müssen.

Dann nach einer navilosen Fahrt über Feldwege und quer durch die Büsche erreichten wir das Capo Galero Dive Center. Ein grosses Gästehaus mit zwei Wohnungen nur für unsere Gruppe im Wald.

Am Nachmittag konnten wir das Tauchmaterial in die Boxen packen und uns anmelden.

Dann am nächsten Morgen alles Material mit der Box auf den Schräglift packen und halt das Blei nicht vergessen J. Dann den Weg mit der Treppe runter zur Bucht nehmen und wieder alles Material vom Lift aufs Boot transportieren. Die starken Männer waren da schon im Einsatz.

Tauchplätze gab es viele entlang der Steilküste, vor allem aber Grotten und Höhlen, was bei gewissen das Herz höher schlagen lies. Das grosse Holzschiff Patrizia brachte uns an alle Orte zum Tauchen, doch leider stellten wir fest, dass beim Bau de Schiffs die Toilette in der Planung vergessen gegangen war. In den Höhlen und Grotten gab es schöne Felsformationen zu bestaunen und ausserhalb fanden sich Schnecken, Steinfische, Barakudas und Zackenbarsche.

Programm wieder gleich wie in Palau morgens 2 Tauchgänge und nachmittags nochmals Tauchen, Strand, spazieren oder einfach Käfele auf der Terrasse.

Zum Glück ist die Tauchbasis gross, denn so konnte die geflutete Lampe schnell ersetzt werden. Auch ein Tröcheler wurde gemietet. Das sich fast der halbe Club gleich noch neu eingekleidet hat, lag vermutlich an den doch etwas kühleren Abendstunden.

Sonntags war grosser Barbecueabend in der Tauchbasis. Schon nach der Vorspeise waren viele satt. Denn Apéro gab es ja auch noch wie fast immer auf der Terrasse de Gästehauses mit Wein, Moscato, Käse, Brot und Fleisch.

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Die letzten Stunden vor der Heimreise verbrachten alle nochmals am Strand, was bei einigen zu Sonnenbrand führte. Die Fähre stand auch schon wieder in Hafen bereit, doch die Hunde mussten nochmals eine Runde laufen, was bei der italienischen Hektik zu einem mittleren Chaos führte.

Schlussendlich fanden sich Hund und Mensch auf der Fähre wieder, und die Heimreise konnte in Angriff genommen werden. Bei einem, zwei, drei Gläser sardischem Wein liessen wir es uns gut gehen.

Fazit: Sardinien gerne wieder, aber nächstes Mal mit dem Tröcheler!

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Bericht und Fotos: Meini & Nadine

Teilnehmer: Christian & Carla mit Yuma, Tashi & Madeleine mit Balu, Christoph & Barbara, Hans, Jack, Eveline , Meini, Nadine