Philipinen 2002
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Philippinen 24.03.2002
Ferienbericht von Adi, Bea, Daniela, Fritz, Rainer und Roger


Endlich waren sie da, unsere Ferien in die Philippinen. Erschöpft aber voller Erwartungen landeten wir am 24.03.02 in Manila. Rainer Suter erwartete uns bereits am Flughafen. Er leitet die Tauchbasis der Sea Explorers in Malapascua. Sea Explorers ist ein Schweizer Tauchunternehmen und betreibt sieben Basen auf den Philippinen. Sie legt grossen Wert auf guten Service und Sicherheit, dies können wir nach unseren Ferien sehr gut bestätigen.
Unsere erste Station war das Eldorado Beach Resort in Dumaguete. Dort erwartete uns eine schöne Anlage mit Palmen und Swimmingpool. Um uns anzuklimatisieren blieben wir drei Tage dort und machten bereits unsere ersten Tauchgänge in der Umgebung. Es war herrlich, wir sahen Seepferdchen, Turtles, Seenadeln, Teufelsfische, Skorpions- und Feuerfische usw. Am letzten Abend im Eldorado Resort organisierte Rainer ein Fondue-Chinoise-Essen. Es schmeckte ausgezeichnet unter Palmen.


Am nächsten Tag starteten wir die Safari-Tour. Auf dem Schiff
waren, Rainer unser Tauchguide, der Kapitän, zwei Helfer und wir.
Wir hatten also genügend Patz um uns auszubreiten. Das nächstes
Ziel war die Alona Beach auf der Insel Bohol. Unterwegs machten wir
natürlich weitere Tauchgänge. Zwischen den Tauchgängen
wurden wir immer mit Früchten, Sandwiches usw. verpflegt.
Schon von weitem glitzerte uns der weisse Sandstrand von der Alona Beach
entgegen. Die Tauchbasis Sea Exlplorers kann mit einem wunderschönen
Hausriff brillieren. Weitere Tauchplätze sind mit dem Boot in ca.
½ Std. zu erreichen. Es hatte sehr schöne vielseitige Lebewesen,
wie z.B. Rotfeuerfische, Muränen, Lipp- und Falterfische oder wunderschöne
Korallenstöcke wie z.B. die Fächerkorallen.

Zum Abschluss an der Alona Beach organisierte Rainer einen echten philippinschen Abend. Wir fuhren mit dem Taxi in die nächste Stadt nach Tagbilaran. Dort assen wir in einem Restaurant grilliertes Poulet auf einem Bananenblatt serviert. Dieses Essen werden wir nie mehr vergessen. Wir assen alles von Hand inkl. die Beilage Reis und zudem schmeckte es an dieser feinen, süsslichen Sauce ausgezeichnet. Für umgerechnet Fr. 3.00 konnte jeder drei Poulet essen. Nach dem Essen fuhren wir mit einem Tricycle in eine Bar. Das Tricycle ist ein Gespann zwischen einem Motorrad/Moped und einem Beiwagen, die in verschiedensten Kreationen gestaltet sind. Dies wurde eine sehr lustige Fahrt vor allem weil die zwei Tricycle mit uns (sieben Personen) völlig überladen waren. Mit einem frisch zubereiteten Cocktail krönten wir diesen Abend ab. Nach einem ausgiebigen Frühstück setzten wir unsere Safari-Tour am nächsten Morgen fort.


Nach einer kurzen Bootsfahrt machten wir unseren ersten Tauchgang
in Balicasag. Balicasag ist eine kleine Insel mit einem Leuchtturm die
von einem prächtigen Korallenriff umgeben ist. Die steile Korallenwand
ist wunderschön bewachsen und das Korallendach ist voller Hart-
und Weichkorallen. Hier machte das Austauchen richtig Freude.
Nach einer weiteren Fahrt von ca. 1 Std. kamen wir bei unserem nächsten
Ziel in Cabilao an. Auf Cabilao ist ein einziges Restaurant, die Tauchbasis
und Einheimische. Strom hat man nur für ein paar Stunden am Tag.
Aber es ist eine sehr schöne Insel und hat vor allem ein herrliches
Hausriff. Nachttauchgänge sind ein Muss. Die vielen Nacktschnecken
in verschiedensten Farben, Krebse, Garnelen, Krabben, Steinfische, Sepias,
Schlangenaale usw. > einfach sensationell!
Nach drei Tagen und vielen traumhaften Tauchgängen gingen wir weiter nach Moalboal. Wir hatten eine Fahrtzeit von ca. fünf Stunden machten aber unterwegs in Sumilon einen ausgiebigen Tauchgang.


Als wir am späteren Nachmittag in Moalboal ankamen, machten wir
dort am Hausriff einen weiteren Tauchgang. Speziell bei diesem Tauchgang
war, dass wir uns plötzlich inmitten eines riesengrossen Fischschwarms
befanden der uns immer wieder umkreiste. Dies war ein sehr, sehr schöner
Anblick. Hier in Moalboal war nun die siebentägige Safari-Tour
zu Ende. Am Abend verabschiedeten wir die Crew die mit dem Schiff wieder
nach Dumaguete zurückkehrte. An dieser Stelle möchten wir
erwähnen, dass die Safari-Tour von Rainer supergut organisiert
wurde. Er hat uns die schönsten Tauchplätze gezeigt, hat bestens
für unser leibliches Wohl gesorgt und uns immer wieder mit etwas
Speziellem überrascht. Auch die Crew war sehr hilfsbereit und immer
zu Spässen aufgelegt.
In Moalboal blieben wir zwei Tage. Die Resortanlage und die Tauchbasis
sind sehr gepflegt und weil sie etwas höher gelegen sind, hat man
einen wunderbaren Ausblick. Am ersten Tag machten wir noch Tauchgänge
in der Umgebung und am zweiten Tag war zum ersten Mal eine Tauchpause
angesagt. Wir machten einen Ausflug zu den Wasserfällen und besuchten
auf dem Rückweg das Orchideenhaus. Dies wurde ein superschöner,
gemütlicher und lustiger Tag.



Am nächsten Tag hiess es wieder einmal Koffer packen und wir hatten
die letzte Etappe vor uns. Mit zwei Taxis fuhren wir los. Nach drei
Stunden Autofahrt machten wir den ersten Stop in Cebu. Nach einem feinen
Essen und ein bisschen Shopping waren wir wieder motiviert um die zweite
Etappe von wieder drei Stunden anzugehen.
Genau bei Sonnenuntergang kamen wir in Malapascua an. Doch die zum Teil
etwas mühsame Autofahrt hat sich gelohnt. Wir waren im Paradies.
Schneeweisser Sandstrand und unsere Bungalows direkt am Meer unter Palmen,
was für ein Anblick.


Wir durften hier eine ganze Woche bleiben und wir genossen es. Da das
Meer sehr ruhig war konnten wir sehr schöne Tauchgänge machen.
Hier erlebten wir einmal ein anderes Tauchen. Wir standen jeden Tag
um 05.15 Uhr auf, fuhren mit dem Boot 20 Min. hinaus, tauchten inmitten
des Meeres ab auf ein Plateau bei 20m und warteten, tasteten uns am
Grund nach weiter, warteten, warteten und plötzlich kam er, der
Fuchshai. Elegant schwamm er an uns vorbei und wir konnten zusehen wie
er sich von den kleinen Fischen putzen liess. Alle von uns kamen ins
Haifieber und deshalb fuhren wir jeden morgen hinaus und machten denselben
Tauchgang. Aber wir wurden für das frühe Aufstehen belohnt.
Wir sahen sie jeden Morgen, manchmal sogar zwei miteinander, geil!
Ein weiterer sehr schöner Tauchplatz war mit dem Boot in ca. 1
Std. zu erreichen. Dort konnten wir in eine Höhle tauchen. Die
Höhlenwand war voller Seepferdchen, Krebsen, Muränen, Muscheln
usw. In der Höhle wurden wir von sechs Weissspitzenriffhaie umkreist.
Es war herrlich diese Tiere von so nah zu betrachten. In dieser Gegend
sahen wir auch immer wieder zum Teil recht grosse Sepias, grosse Kugelfische
und viele Drachenköpfe. In Malapascua haben wir auch drei Wracktauchgänge
gemacht. Eines der Wracks war eine Fähre die 1999 gesunken ist
und daher noch recht gut erhalten war.
Die Woche in Malapascua war recht amüsant. Einen Schwips nach der
Happy Hour oder eine rasante Fahrt mit dem Bananenboot und harter Landung
gehörten dazu. Mit "Banana shake for me" läutete
Adi jeweils nach dem Tauchen die Shake Runde ein. Auch das Essen schmeckte
vorzüglich. Zum Abschluss organisierte Rainer Suter einen Grillabend
mit gesamter Crew. Mit Poulet, Fischen, Spiessli, Reis, Nudeln und Salate
konnte sich jeder satt essen und es schmeckte ausgezeichnet.
Rainer Suter hat uns während den ganzen Ferien begleitet und alles
perfekt organisiert.
Wir möchten ihm für die tollen Ferien recht herzlich danken.
Es war superschön - wir kommen wieder!


Wer mehr über das Tauchen in den Philippinen erfahren möchte, der siehe unter:
www.seaexplorersscuba.com


Es
war traumhaft!